Stadtentwicklung

Neues Quartier – neues Image

Mehr Wohnqualität

Der Name ist Programm: Bergresidenz „Phönix“. Anstelle eines Wohnblocks in Plattenbauweise hat die ProjektStadt im Schmalkaldener Stadtteil Walperloh zwei Wohnhäuser mit hochwertigen Standards realisiert. Neue Mietergruppen sollen für mehr Durchmischung im Quartier sorgen.

Bei der Einweihung der neuen Gebäude dabei (v. l. n. r.): Klaus-Dieter Kaiser und Stefan Barwinek (beide Wohnungsbau GmbH), Thomas Kaminski (Bürgermeister) sowie Dr. Claus Untermann und Martin Günther (beide ProjektStadt). Foto: ProjektStadt

Auferstanden wie Phönix aus der Asche – in neuem Glanz ragen die ehemaligen Plattenbauten über Walperloh empor. Nach umfangreichen Baumaßnahmen bietet die Bergresidenz „Phönix“, Allendestraße 77 bis 83, nun insgesamt 30 attraktive Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen in zwei Baukörpern. Parallel zum Umbau hat die ProjektStadt, Geschäftsstelle Weimar, ein großzügiges Freiflächenkonzept umgesetzt, dass das gesamte Wohngebiet deutlich aufwertet. Das Angebot soll Walperloh für neue Mietergruppen attraktiv machen, für eine bessere Durchmischung sorgen und so die Negativspirale im Gebiet langfristig aufheben. Die Gebäude wurden im Juli bezugsfertig an die Wohnungsbau GmbH der Stadt Schmalkalden übergeben.

Fotos: ProjektStadt

Neue Grundrisse, mehr Wohnqualität
Durch Abriss, Rück- und Umbau sowie anschließende Sanierung entstand aus dem lange leer stehenden Plattenbau Allendestraße 77 und 81 ein Gebäude mit drei Geschossen und insgesamt zwölf Wohnungen. Daran schließt sich das sechsgeschossige Gebäude Nummer 83 mit 18 barrierefreien Einheiten an. Die veränderten Grundrisse entsprechen modernen Standards mit großzügigen Fenstern und mindestens einem Balkon. Außerdem verwirklichten die Planer neuen Wärmeschutz – auf Basis des von ihnen erarbeiteten energetischen Quartierskonzepts.

Den seit 2009 leer stehenden Komplex aus den 80er Jahren übernahm die Stadt Schmalkalden in einem Zwangsversteigerungsverfahren, bevor sie gemeinsam mit Architekten und Stadtplanern der ProjektStadt ans Werk ging. Dabei stets mit dabei: interessierte Bürger, alle aktiv in den Prozess mit eingebunden. Im Laufe der Zeit musste das Team um Büroleiter Martin Günther aber immer wieder auch Herausforderungen meistern: „Das Wichtigste war jedoch, die Balance zwischen dem Wunsch nach einer hochwertigen Ausstattung und der Einhaltung der Kosten zu finden. Schließlich sollten die Mieten auch weiterhin verträglich bleiben.“

Martin Günther
Leiter Fachbereich Stadtentwicklung Thüringen ProjektStadt
T 03643 879-153, martin.guenther@nh-projektstadt.de

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