Stadtentwicklung

Förderberatung für Hausbesitzer

Anreizprogramm

Finanzielle Mittel für Sanierungsmaßnahmen: Die ProjektStadt berät private Bauherren und Hauseigentümer in Nordhessen über lukrative Fördermöglichkeiten.

Als wichtigen Beitrag – unter anderem zum Klimaschutz – hat die ProjektStadt allein in Nordhessen für sechs Standorte ein Anreizprogramm in der Städtebauförderung aufgelegt. Es richtet sich an private Bauherren und Eigentümer von Bestandsgebäuden sowie gebäudebezogenen Freiflächen, die eine Modernisierung planen. Die ProjektStadt berät im Vorfeld, informiert über energiesparende, ökologische und klimafreundliche Alternativen, unterstützt bei der Antragstellung und zeichnet für das Fördermittelmanagement verantwortlich. „Oft kommen Eigentümer schon mit klaren Vorstellungen zur Erstberatung“, weiß Fachbereichsleiter Ulrich Türk zu berichten. „Die Herausforderung besteht dann darin, auf weitere erforderliche Sanierungsmaßnahmen hinzuweisen und ein sinnvolles, ineinandergreifendes Gesamtkonzept erarbeiten zu lassen. Schließlich sollen am Ende nachhaltige Baustoffe zum Einsatz kommen, und nicht Styropor aus dem Baumarkt.“ Kompetente Beratungsstrukturen aufzubauen sei deshalb essentiell. Bei Bedarf werden auch Architekten oder
Energieberater hinzugezogen.

Beispiel aus Witzenhausen für eine gelungene Modernisierung. Foto: ProjektStadt

Klima und Stadtbild profitieren
Nach einer qualifizierten Beratung im Rahmen des Quartiersmanagements, einer Vor-Ort-Besichtigung und dem Abschluss eines Modernisierungsvertrags erhalten die Hausbesitzer bewilligte Fördergelder ausgezahlt – beispielsweise für die energetische Modernisierung ihrer Gebäude, für die Entsiegelung und Begrünung von Hof- und Gartenflächen oder für die Begrünung von Fassaden und Dächern. Gemäß der Förderrichtlinien können energetische Maßnahmen, der Einsatz klimafreundlicher Materialien sowie Eigenleistungen mit insgesamt bis zu 20.000 Euro gefördert werden. Maximal 25 Prozent der förderfähigen Kosten sind zuschussfähig. Unter Nutzung weiterer Mittel, beispielsweise aus KfW-Programmen, ist das Instrument der Anreizförderung ein optimaler Weg, auch kleine Sanierungsmaßnahmen anzuschieben – ohne großen Verwaltungs- und Nachweisaufwand. Letztendlich profitiert von diesem Engagement nicht nur das Klima – auch das gesamte Stadtbild wird aufgewertet.

Ulrich Türk
Leiter Fachbereich Stadtentwicklung Nord ProjektStadt
T 0561 1001-1483, ulrich.tuerk@nh-projektstadt.de

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