Projektentwicklung

Bezahlbar, sozial, lebendig und grün

Erweitertes Portfolio

Ob bauen oder kaufen: Mit unterschiedlich gelagerten Projekten schafft die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt dringend benötigten Wohnraum in der Rhein-Main-Region – mit hoher architektonischer Qualität und Vielfalt.

Grüne Mitte, Schönhof-Viertel: Der neue Park wird Spiel- und Sportflächen, aber auch Ruhezonen und Treffpunkte für die Nachbarschaft bieten. Visualisierung: 3D-Bilderfabrik Köln

Lebensräume zum Wohlfühlen
Ein Park mit Stadtplatz entsteht in den nächsten Jahren auf einer rund 28.000 Quadratmeter großen Fläche in Frankfurt-
Bockenheim. Diese ‚Grüne Mitte‘ liegt im Zentrum des neuen Schönhof-Viertels, das die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) und Instone Real Estate südlich der Rödelheimer Landstraße realisieren. Bis voraussichtlich 2024 wird dort auf insgesamt 125.000 Quadratmetern ein lebendiges Quartier mit bezahlbaren Wohnungen und der benötigten Infrastruktur entwickelt. Geplant sind über 2.000 Wohnungen, eine Schule, mehrere Kitas sowie Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie. Eine interdisziplinär besetzte Jury hat sich nun einstimmig für den Entwurf des Büros BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten ausgesprochen. „Es geht uns nicht nur darum, Wohnungen zu bauen, sondern auch grüne Lebensräume, in denen Menschen sich wohlfühlen. Die ‚Grüne Mitte‘ ist das i-Tüpfelchen des Schönhof-Viertels“, erläutert NHW-Geschäftsführer Dr. Constantin Westphal.


Verdeutlichten am Modell die Pläne (v. l. n. r.): OB Peter Feldmann, die NHW-Geschäftsführer Dr. Constantin Westphal und Dr. Thomas Hain, Instone-Niederlassungsleiter Ralf Werner sowie Staatsminister Tarek Al-Wazir. Foto: Marc Strohfeldt

Präsentation beim Nachbarschaftsfest
Ende August hatten die Projektpartner zum Nachbarschaftsfest geladen. Gemeinsam mit Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann präsentierten sie dort die Pläne. „Damit mehr Wohnraum für alle entsteht, stellen wir in dieser Legislaturperiode die Rekordsumme von 2,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Ein Teil davon wird dem Schönhof-Viertel zugutekommen. Mit dem hohen energetischen Standard der Wohnungen, der guten ÖPNV-Anbindung und den großzügigen Grünflächen ist dieses Quartier ein hervorragendes Beispiel sozial und ökologisch nachhaltiger Stadtentwicklung“, so der Minister. „Zudem gehen wir neue Wege und realisieren die erste horizontale Hybrid-Schule in Deutschland“, ergänzte Dr. Thomas Hain, Leitender Geschäftsführer der NHW. Das heißt: Die unteren Etagen werden für Klassenzimmer, die oberen für Wohnungen genutzt.


Goldsteinstrasse, Frankfurt-Niederrad: Viel Platz für neue Mieter bietet Cube Ruby 923 in Frankfurt-Niederrad: In dem ehemaligen Wohnheim entstehen 137 Appartements. Visualisierung: Cube Real Estate

Bestand in Frankfurt wächst weiter
In der Adolf-Miersch-Siedlung, Frankfurt-Niederrad, verfügt die NHW bereits über einen Bestand von 486 Wohnungen, der nun erweitert werden soll. Im Spätsommer hat Hessens größtes Wohnungsunternehmen ein gut 1.100 Quadratmeter großes Grundstück in der angrenzenden Melibocusstraße 48 gekauft. Rund 230 Quadratmeter zur Arrondierung kommen von der Stadt Frankfurt am Main hinzu. Ab 2021 sollen in zwei Gebäuden 30 neue Wohnungen und 20 Tiefgaragenplätze entstehen. „Niederrad ist ein beliebter Stadtteil mit hoher Wohnqualität“, konstatiert NHW-Geschäftsführer Dr. Constantin Westphal. „Gerade die Adolf-Miersch-Siedlung, in der wir derzeit eine ganzheitliche Quartiersentwicklung durchführen und via Dachaufstockung zusätzliche Wohnungen realisieren werden, ist sehr gefragt. Daher ist es konsequent, hier zusätzlichen attraktiven bezahlbaren Wohnraum mit guter Infrastruktur zu schaffen.“ 

In direkter Nachbarschaft hat die NHW ein Gebäude von Cube Real Estate im Rahmen eines Forward Deals erworben. In dem ehemaligen Wohnheim in der Goldsteinstraße sollen bis Ende 2020 insgesamt 137 Appartements entstehen. Das Gebäude erhält Energieeffizienzstandard KfW 55 und sorgt mit einer roten Fassade für architektonische Akzente. „Damit ergänzen wir unser Angebot um Wohnraum für spezielle Zielgruppen“, erläutert Holger Lack, Leiter des Regionalcenters Frankfurt. Die Nachfrage nach Einpersonenhaushalten in der Mainmetropole steige kontinuierlich. Potenzielle Mieter: Junge Berufseinsteiger von außerhalb, Studenten, aber auch Arbeitnehmer mit befristeten Arbeitsverträgen. 


„4 SOLOS“, Neu-Isenburg: Nähe zur Natur in Kombination mit optimaler Infrastruktur: Im Neubaugebiet Birkengewann realisiert die NHW vier Gebäude mit 56 Eigentumswohnungen. Visualisierung: NHW

Vertriebsstart für „4 SOLOS“ in Neu-Isenburg
Vor den Toren Frankfurts befindet sich ein weiteres Projekt der Unternehmensgruppe: die „4 SOLOS“ in Neu-Isenburg. Im attraktiven Neubaugebiet Birkengewann realisiert die NHW vier Solitärgebäude mit insgesamt 56 Eigentumswohnungen, die jeweils über Balkon oder Terrasse mit Gartenanteil verfügen. Die Fertigstellung ist für 2022 geplant, der Vertrieb bereits gestartet. „Künftige Eigentümer dürfen sich auf zeitgemäßen Komfort freuen, gepaart mit hoher Funktionalität und elegantem Design“, so Giuseppe Mastroserio, verantwortlicher Mitarbeiter im Immobilienvertrieb Neubau. Zusätzlicher Anreiz: Speziell für Familien bietet die NHW einen Kinderbonus an. In unmittelbarer Nähe entstehen Supermärkte, eine Kita und großzügige Grünflächen, die teilweise als Parkanlagen mit Spielmöglichkeiten gestaltet werden. Vor allem in energetischer Hinsicht überzeugen die „4 SOLOS“: Sie sind als KfW-Effizienzhaus 55 konzipiert und werden über Brennwertkessel, Wärmepumpe und Solarthermie versorgt. Begrünte Dächer sorgen für ein gesundes Mikroklima. 


Visualisierung: FFM-Architekten Tovar + Tovar Part GmbB
Gustavshof, Offenbach: Sportlicher Einsatz beim Spatenstich (v. l. n. r.): Sozialdezernentin Sabine Groß, Baudezernent Paul-Gerhard Weiß, die NHW-Geschäftsführer Dr. Constantin Westphal und Dr. Thomas Hain mit Staatsminister Tarek Al-Wazir. Foto: Sabine Antonius

Spatenstich in Offenbach
Aktiv ist die NHW auch im prosperierenden Offenbach: In der Gustav-Adolf-Straße realisiert sie gemeinsam mit FFM-Architekten Tovar + Tovar Part GmbB den GustavsHof. Anfang September haben Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, Offenbachs Baudezernent Paul-Gerhard Weiß, Offenbachs Sozialdezernentin Sabine Groß sowie die NHW-Geschäftsführer Dr. Thomas Hain und Dr. Constantin Westphal gemeinsam den ersten Spatenstich für 70 Wohnungen gesetzt, acht davon gefördert. Das Land Hessen bezuschusst diese Sozialwohnungen mit 176.000 Euro und einem zinsgünstigen Darlehen über 880.000 Euro. Al-Wazir: „Hier entstehen bezahlbare und energieeffiziente Wohnungen mit ansprechendem Umfeld, ohne dass neuer Boden versiegelt werden muss. Das zeigt erneut, dass es für den Wohnungsbau im Rhein-Main-Gebiet noch Flächenreserven gibt.“ Das Areal befindet sich mitten im gründerzeitlichen Senefelder Quartier in der südlichen Innenstadt. Von Bestandsgebäuden umschlossen, wird in zweiter Reihe gebaut. „Das Charmante an diesem Projekt ist, dass hier auf knapp 6.800 Quadratmetern eine sehr aufgelockerte Bebauung entsteht“, erklärte Hain. „Die 70 Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von knapp 5.600 Quadratmetern verteilen sich auf sechs Gebäude und sind großzügig von Wegen, Grün- und Spielflächen durchzogen.“ Alle sind als KfW Effizienzhaus 55 konzipiert und werden mit Fernwärme versorgt.


Bürgerworkshop, Kasseler Südstadt: Am Thementisch sammelten Bürger ihre Ideen für das Areal des ehemaligen Versorgungsamts in Kassel. Foto: Karsten Socher

Kasseler Südstadt im Wandel
Auf dem Areal des ehemaligen Versorgungsamts in Kassel wird die NHW voraussichtlich ab 2022 rund 335 moderne, barrierefreie und bezahlbare Wohnungen errichten, 30 Prozent davon gefördert. Darüber, wie die Reaktivierung der seit Jahren brachliegenden Fläche aussehen könnte, machten sich rund 60 Teilnehmer im September bei einem Bürgerworkshop Gedanken. Zum interaktiven Austausch hatten das Regionalcenter Kassel, der Fachbereich Akquisition und Projektentwicklung der NHW und das begleitende Büro ANP aus Kassel eingeladen. Auch Vertreter der Stadt waren beteiligt.  

Gemeinsam wurden Ideen erarbeitet: Ob Förderung des sozialen Miteinanders durch einen neu zu schaffenden Bürgertreff oder Quartiersplatz, Wohnungsangebot, Lärmschutz, Fußwegenetz, Barrierefreiheit, Infrastruktur mit Einkaufsmöglichkeiten oder Freiräume – die Vorschläge sind kreativ und facettenreich. Einig waren sich alle darin, dass das Vorhaben eine Riesenchance für eine bunte und lebendige Entwicklung der Südstadt ist. „Das Projekt steht noch am Anfang und birgt nicht nur für die Bewohner, sondern für das ganze Areal viel Potenzial“, fasst Reimund Kaleve, Leiter des NHW-Fachbereichs Akquisition und Projektentwicklung, zusammen. Die Anregungen werden in die Auslobung eines Architektenwettbewerbs eingearbeitet, der in Kürze startet.


Am alten Flughafen, Gießen: Der Bau des neuen Kinder- und Familienzentrums hat begonnen (v. l. n. r.): Dirk Oßwald, Dr. Rebecca Neuburger-Hees, Gerda Weigel-Greilich, Maren Müller-Erichsen, Reimund Kaleve, Alisha Weitze (Revikon) und Daniel Beitlich. Foto: Lebenshilfe Gießen

Startschuss auch in Gießen
Im Wohn- und Gewerbegebiet am Alten Flughafen in Gießen hat der Bau eines neuen Kinder- und Familienzentrums (KiFaZ) mit 70 Kitaplätzen begonnen, zukünftig betrieben von der Lebenshilfe Gießen. Im gleichen Gebäudekomplex sollen 28 Wohnungen für Menschen mit und ohne Behinderung entstehen. Zum symbolischen Spatenstich trafen sich die Protagonisten des Projekts – darunter Daniel Beitlich, Geschäftsführer Revikon GmbH, dessen Unternehmen das Grundstück zur Verfügung stellt und als Bauherr fungiert, sowie Gießens Stadträtin Gerda Weigel-Greilich. Mit dabei auch Reimund Kaleve, Leiter Akquisition und Projektentwicklung der NHW, die das künftige Gebäude als Investor erworben hat und komplett an die Lebenshilfe Gießen vermieten wird. Diese war vertreten durch Maren Müller-Erichsen (Aufsichtsratsvorsitzende), Dirk Oßwald (Vorstand) und Dr. Rebecca Neuburger-Hees (Bereichsleitung).


Peter Klarmann
Leiter Unternehmensbereich Akquisition, Projektentwicklung, Vertrieb
T 069. 6069-1503, peter.klarmann@naheimst.de

Holger Lack
Leiter Regionalcenter Frankfurt
T 069 2695778-0, rcfrankfurt@naheimst.de

Giuseppe Mastroserio
Fachbereich Immobilienvertrieb Neubau,
T 069. 6069-1499, giuseppe.mastroserio@naheimst.de

Helge Bitzer
Leiter Unternehmensbereich Neubau
T 069 6069-1409, helge.bitzer@naheimst.de

Reimund Kaleve
Leiter Akquisition und Projektentwicklung
T 069 6069-1525, reimund.kaleve@naheimst.de 


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