Sanierungssatzung

Zum 31. Dezember 2021 müssen Kommunen alle vor dem Jahr 2007 bekannt gemachten Sanierungssatzungen aufheben. Die ProjektStadt unterstützt bei der Abwicklung oder Verlängerung der Sanierungsverfahren.

Foto: ProjektStadt, Büro Weimar

Der Gesetzgeber verpflichtet alle Kommunen, ihre vor dem Jahr 2007 bekannt gemachten Sanierungssatzungen bis Ende 2021 aufzuheben. Der entsprechende § 235 Abs. 4 BauGB bezieht sich dabei auf alle diesbezüglichen Satzungen, die bis dato keine Frist zur Aufhebung besitzen. Zum Abschluss nach § 162 BauGB gehören unter anderem die umfassende formale Prüfung des Sanierungsverfahrens sowie ein Gesamtverwendungsnachweis. 

Die ProjektStadt in Weimar begleitet derzeit einige Thüringer Kommunen beim Abschluss der Sanierung und unterstützt eine Reihe von Städten bei der Verlängerung ihrer Sanierungsverfahren. Dafür erforderlich: ein Stadtratbeschluss sowie eine Kosten- und Finanzierungsübersicht der noch umzusetzenden Bau- und Ordnungsmaßnahmen. Das Leistungsportfolio der ProjektStadt umfasst dabei einzelne Schritte bis hin zur vollumfänglichen Projektsteuerung. Zur Finanzierung stehen Mittel der Städtebauförderung aus Bundes- oder Landesprogrammen bereit. Erfolgreiche Kooperationen gab es bisher unter anderem in Erfurt, Gotha und Leinfelde-Worbis.


Martin Günther
Leiter Fachbereich Stadtentwicklung Thüringen ProjektStadt
T 03643 879-153, martin.guenther@nh-projektstadt.de

Tobias Spiegler
Projektleiter ProjektStadt
T 03643 879-125, tobias.spiegler@nh-projektstadt.de 


Zurück