Expertise gefragt

Branchenveranstaltungen in Stuttgart, Schwerin und Darmstadt

„Stadt, Land, Wohnen – Interkommunale Entwicklungsstrategien” – so der Titel des Side-Events im Rahmen des 13. Bundeskongresses Nationale Stadtentwicklungspolitik, der im September in Stuttgart stattfand. Dieser Teil des Rahmenprogramms wurde vom DIE STADTENTWICKLER.Bundesverband e. V. und dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. erstmals gemeinsam durchgeführt. Mit großem Erfolg: Beide Verbände verzeichneten mit über 150 Teilnehmern die stärkste Einzelveranstaltung.

Bei der Podiumsdiskussion „Regionalen Ausgleich stärken“ im Rahmen des Side-Events in Stuttgart mit dabei (v. l. n. r.): Michael Groschek, Präsident Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung, Monika Fontaine-Kretschmer, NHW-Geschäftsführerin, Kathrin Möller, Vorstand GAG Immobilien AG Köln, Dr. Christian Lieberknecht, GdW-Geschäftsführer, Tobias Wolfrum, Geschäftsführer Jenawohnen GmbH, und Moderator Michael Lobeck. Foto: DIE STADTENTWICKLER

Nachdem Monika Fontaine-Kretschmer, Geschäftsführerin der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) und Stellvertretende Sprecherin des Bundesverbandes DIE STADTENTWICKLER, 2018 auch den Vorsitz der Bundesarbeitsgemeinschaft Stadtentwicklung im GdW übernommen hatte, war es naheliegend, Synergien zu erzeugen und bei einer derart prominenten Branchenveranstaltung gemeinsam aufzutreten. Die Premiere verfolgte zudem das Ziel, das Event als Multiplikator-Plattform zu nutzen. Die NHW-Geschäftsführerin lieferte mit ihrer Keynote „Stadt, Land, Wohnen – Perspektive aus Sicht der Stadtentwicklung und der Wohnungswirtschaft” den Einstieg ins Kongressthema. 

Auch beim „28. Kommunalen Erfahrungsaustausch” der Landesentwicklungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern GmbH in Schwerin war Fontaine-Kretschmer als Referentin geladen. Das Unternehmen in öffentlicher Hand ist für Stadt- und Baulandentwicklung zuständig. Mit ihrem Vortrag „Wohnungswirtschaftliche Intervention – Akteure und Projekte in der Praxis” und ihrer Teilnahme an der Podiumsdiskussion „Lösungsansätze für desperate Wohnungsmärkte in Mecklenburg-Vorpommern” konnte die Geschäftsführerin praxisbezogenes Know-how an Kommunen und Kollegen im Nordosten weitergeben.

Zur elften Denkwerkstatt „Herkunft-Ankunft-Zukunft“ hatte die Schader-Stiftung im Oktober nach Darmstadt geladen. Im Mittelpunkt dieser Reihe stehen gesellschaftspolitische Fragen rund um die Integration von Geflüchteten. Gegenstand der Veranstaltung waren stadtplanerische Perspektiven im Integrationsprozess. Als Expertin in der Diskussionsrunde mit dabei: Marion Schmitz-Stadtfeld, Leiterin des Fachbereichs Integrierte Stadtentwicklung der ProjektStadt. Sie erläuterte die zentralen Aufgaben und Handlungsfelder, um Integration zu gestalten. Gleichzeitig stellte sie praxisnah Modelle der Quartiers-, Stadt- und Regionalentwicklung vor, die auch in Zuwanderungssituationen den sozialen Zusammenhalt stärken können.


Monika Fontaine-Kretschmer
Geschäftsführerin der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt
T 069 6069-1473, monika.fontaine@naheimst.de

Marion Schmitz-Stadtfeld
Leiterin Integrierte Stadtentwicklung ProjektStadt
T 069 6069-1142, marion.schmitz-stadtfeld@nh-projektstadt.de


Zurück